Online bestellen auf Rechnung

Online bestellen auf Rechnung

Du möchtest online einkaufen und deine Waren bequem auf Rechnung bezahlen? Dieser umfassende Ratgeber erklärt dir genau, wie das funktioniert, welche Vorteile und worauf du achten solltest, wenn du eine Bestellung auf Rechnung tätigst. Er richtet sich an alle Online-Shopper, die Wert auf Sicherheit und Flexibilität bei ihrer Zahlungsweise legen.

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Was bedeutet Online bestellen auf Rechnung?

Online bestellen auf Rechnung ist eine beliebte und sichere Zahlungsart im E-Commerce. Dabei erhältst du die bestellte Ware zuerst nach Hause und bezahlst sie erst anschließend, nachdem du die Produkte geprüft hast. Der Händler schickt dir entweder mit der Ware eine Rechnung zu oder stellt diese digital zur Verfügung. Du hast dann einen bestimmten Zahlungszeitraum, meist 14 Tage, um den Betrag zu überweisen. Diese Methode bietet dir maximale Flexibilität und Sicherheit, da du die Ware prüfen kannst, bevor dein Geld den Besitzer wechselt. Es ist eine vertrauensbildende Zahlungsoption, die von vielen Online-Shops angeboten wird.

Die Vorteile der Rechnung als Zahlungsart

Die Bezahlung per Rechnung bietet dir als Konsumenten eine Reihe von überzeugenden Vorteilen:

  • Sicherheit: Du erhältst zuerst die Ware und prüfst sie auf Vollständigkeit und Mängel, bevor du bezahlst. Dies minimiert das Risiko, für mangelhafte oder nicht erhaltene Produkte zu zahlen.
  • Flexibilität: Der eingeräumte Zahlungszeitraum gibt dir die Möglichkeit, deine Finanzen flexibel zu gestalten. Du kannst die Zahlung mit anderen Ausgaben abstimmen und so deinen Cashflow besser planen.
  • Keine Vorauszahlung: Deine Bank- oder Kreditkartendaten müssen nicht im Online-Shop hinterlegt werden. Das schützt vor möglichem Missbrauch deiner Daten durch Hacker.
  • Einfache Abwicklung bei Retouren: Wenn du Ware zurücksenden möchtest, musst du dich nicht um eine Rückerstattung einer bereits getätigten Zahlung kümmern. Du bezahlst einfach den Restbetrag der Rechnung und ignorierst die retournierten Artikel.
  • Geeignet für größere Anschaffungen: Bei teureren Einkäufen bietet die Rechnung die Möglichkeit, die Ware in Ruhe zu inspizieren und gegebenenfalls zu retournieren, ohne dass sofort Geld fließt.

So funktioniert die Bestellung auf Rechnung Schritt für Schritt

Der Prozess der Online-Bestellung auf Rechnung ist denkbar einfach und erfordert keine besonderen Vorkenntnisse. Hier ist eine detaillierte Anleitung, wie du vorgehst:

  1. Produkt auswählen: Suche dir die gewünschten Produkte in einem Online-Shop aus und lege sie in den Warenkorb.
  2. Zur Kasse gehen: Wenn du alle Artikel ausgewählt hast, klicke auf den Button zum Warenkorb und dann auf „Zur Kasse gehen“ oder eine ähnliche Option.
  3. Zahlungsart auswählen: Im Kassiervorgang siehst du verschiedene Zahlungsoptionen. Wähle hier „Rechnung“, „Kauf auf Rechnung“ oder „Bezahlen per Rechnung“ aus. Manchmal wird dies auch über externe Zahlungsdienstleister wie Klarna, Ratepay oder PayPal angeboten.
  4. Daten angeben: Du wirst aufgefordert, deine persönlichen Daten wie Name, Adresse und Geburtsdatum anzugeben. Dies ist notwendig, damit der Händler deine Identität prüfen kann.
  5. Bonitätsprüfung: Seriöse Händler führen eine Bonitätsprüfung durch, um sicherzustellen, dass du zahlungsfähig bist. Diese erfolgt meist über Auskunfteien wie die Schufa und ist für dich in der Regel kostenlos. In einigen Fällen kann eine Ablehnung der Rechnung auch an eine negative Bonität oder unvollständige Adressdaten liegen.
  6. Bestellung abschicken: Nachdem deine Daten und die Bonitätsprüfung erfolgreich waren, kannst du deine Bestellung abschicken.
  7. Ware erhalten: Der Händler versendet die Ware. Du erhältst sie in der Regel innerhalb weniger Werktage per Post oder Paketdienst.
  8. Rechnung prüfen: Mit der Lieferung oder separat per E-Mail erhältst du die Rechnung. Prüfe diese auf Richtigkeit (Artikel, Preise, Mengen).
  9. Bezahlen: Überweise den Rechnungsbetrag innerhalb des angegebenen Zahlungsziels (oft 14 Tage) an die auf der Rechnung angegebene Bankverbindung. Achte darauf, den korrekten Verwendungszweck anzugeben, damit deine Zahlung richtig zugeordnet werden kann.

Voraussetzungen für den Kauf auf Rechnung

Damit du online auf Rechnung bestellen kannst, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Diese dienen sowohl dem Schutz des Händlers als auch dem des Käufers und gewährleisten einen reibungslosen Ablauf:

  • Volljährigkeit: Du musst das 18. Lebensjahr vollendet haben, um eine Rechnung als Zahlungsart nutzen zu können. Dies ist eine gängige Praxis, da ein Kaufvertrag rechtlich bindend ist.
  • Bonität: Eine ausreichende Kreditwürdigkeit ist unerlässlich. Händler prüfen deine Zahlungsfähigkeit in der Regel über Auskunfteien, um das Risiko von Zahlungsausfällen zu minimieren.
  • Positive Schufa-Auskunft: Ein negativer Eintrag bei der Schufa oder anderen Wirtschaftsauskunfteien kann dazu führen, dass die Zahlungsart Rechnung abgelehnt wird.
  • Korrekte Adressdaten: Eine vollständige und korrekte Adresse ist wichtig für die Identitätsprüfung und Zustellung der Ware.
  • Neukundenbeschränkungen: Manche Shops begrenzen die Rechnungskauf-Option für Neukunden auf einen bestimmten Warenwert oder bieten sie anfangs gar nicht an. Dies dient der Risikominimierung.
  • Keine offenen Forderungen: Wenn du bei dem jeweiligen Händler oder über den Zahlungsdienstleister bereits offene Rechnungen hast, kann dies ebenfalls zur Ablehnung führen.

Händler und Zahlungsdienstleister im Rechnungskauf

Der Kauf auf Rechnung wird oft nicht direkt vom Händler abgewickelt, sondern über spezialisierte Zahlungsdienstleister. Diese übernehmen das Ausfallrisiko und die Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Zu den bekanntesten Dienstleistern gehören:

  • Klarna: Einer der größten Anbieter, der verschiedene Rechnungskaufoptionen anbietet, oft mit flexiblen Zahlungszielen.
  • Ratepay: Ein weiterer etablierter Zahlungsdienstleister, der sich auf Rechnungskauf und Ratenzahlung spezialisiert hat.
  • PayPal: Bietet neben anderen Zahlungsarten auch eine „Später Bezahlen“-Funktion an, die dem Rechnungskauf ähnelt.
  • Billbee: Ein Dienstleister, der Händlern hilft, ihre Rechnungsabwicklung zu optimieren.
  • Novum Bank: Bietet Finanzierungslösungen und Zahlungsdienstleistungen, die auch den Rechnungskauf umfassen können.

Diese Dienstleister führen die Bonitätsprüfung durch und kümmern sich um das Mahnwesen, falls es zu Zahlungsverzögerungen kommt. Für dich als Käufer bedeutet dies oft eine nahtlose und bequeme Abwicklung.

Worauf du beim Online bestellen auf Rechnung achten solltest

Auch wenn der Rechnungskauf sehr bequem ist, gibt es einige Punkte, die du beachten solltest, um unerfreuliche Überraschungen zu vermeiden:

  • Zahlungsfrist: Halte die angegebene Zahlungsfrist unbedingt ein. Verpasst du diese, können Mahngebühren und Verzugszinsen anfallen.
  • Verwendungszweck: Gib bei der Überweisung immer den korrekten Verwendungszweck an. Fehlt dieser oder ist er falsch, kann es zu Problemen bei der Zuordnung deiner Zahlung kommen.
  • Rechnung auf Vollständigkeit prüfen: Kontrolliere die erhaltene Rechnung immer auf Korrektheit. Stimmen Artikel, Preise und Mengen?
  • Kleingedrucktes lesen: Informiere dich über die AGBs des Shops und die Bedingungen des Zahlungsdienstleisters, insbesondere bezüglich Rücksendungen und Zahlungsmodalitäten.
  • Seriosität des Shops: Kaufe nur bei vertrauenswürdigen und bekannten Online-Shops ein. Achte auf ein Impressum, Datenschutzerklärung und Kundenbewertungen.
  • Kosten für Rechnungskauf: In der Regel ist der Rechnungskauf kostenlos. Manche Shops oder Zahlungsdienstleister erheben jedoch geringe Gebühren für diese Zahlungsart. Dies muss aber klar ausgewiesen sein.

Die Vorteile der Rechnung im Überblick

Kategorie Vorteile für dich Potenzielle Nachteile/Besonderheiten
Sicherheit & Kontrolle Ware wird vor Bezahlung geprüft. Kein Risiko für nicht erhaltene Ware. Bonitätsprüfung erforderlich. Nicht immer für Neukunden verfügbar.
Finanzielle Flexibilität Zahlung erst nach Erhalt und Prüfung. Bessere Budgetplanung. Zahlungsfrist muss eingehalten werden. Mahngebühren bei Verzug.
Datenschutz Keine Eingabe von Bankdaten im Shop. Reduziertes Risiko von Datenmissbrauch. Persönliche Daten werden für die Bonitätsprüfung weitergegeben.
Abwicklung von Retouren Einfache Handhabung bei Rücksendungen. Keine Vorauszahlung der Rückerstattung. Retouren müssen fristgerecht gemeldet und versendet werden.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Online bestellen auf Rechnung

Kann ich auch als Neukunde auf Rechnung bestellen?

Ja, viele Online-Shops bieten auch Neukunden die Möglichkeit, auf Rechnung zu bestellen. Allerdings kann es hier Einschränkungen geben. Manche Shops limitieren den Bestellwert für Neukunden oder führen eine besonders strenge Bonitätsprüfung durch. In manchen Fällen wird diese Zahlungsart für Neukunden anfangs auch gar nicht angeboten, um das Risiko zu minimieren. Eine gute Bonität erhöht jedoch deine Chancen.

Was passiert, wenn meine Rechnung abgelehnt wird?

Wenn dein Kauf auf Rechnung abgelehnt wird, hat das meistens mit der Bonitätsprüfung zu tun. Mögliche Gründe sind negative Einträge in der Schufa, ein zu geringes Alter, unvollständige oder falsche Adressdaten oder ein bereits bestehendes hohes Ausgabenlimit bei dem jeweiligen Zahlungsdienstleister. Der Shop oder Zahlungsdienstleister ist gesetzlich nicht verpflichtet, dir den genauen Grund für die Ablehnung mitzuteilen.

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Wie lange habe ich Zeit, die Rechnung zu bezahlen?

Die Zahlungsfrist für den Kauf auf Rechnung beträgt in der Regel 14 Tage. Dies ist der Standard im E-Commerce. Manche Shops oder Zahlungsdienstleister bieten jedoch auch längere Fristen, beispielsweise 30 Tage, oder ermöglichen eine Ratenzahlung. Die genaue Frist ist immer auf der Rechnung oder in den AGBs des Shops ausgewiesen und sollte unbedingt eingehalten werden.

Muss ich die Ware zurücksenden, wenn ich sie nicht behalte?

Wenn du Ware, die du auf Rechnung bestellt hast, retournieren möchtest, musst du dies dem Händler oder Zahlungsdienstleister mitteilen (oft über ein Online-Retourenportal) und die Ware fristgerecht zurücksenden. Erst danach wird die Rechnung angepasst oder storniert. Du bezahlst dann nur noch den Betrag für die Artikel, die du behalten hast. Wichtig ist, dass du die retournierte Ware nicht bezahlst und die restliche Rechnung fristgerecht begleichst.

Gibt es Unterschiede bei den Anbietern von Rechnungskäufen?

Ja, die Unterschiede können beträchtlich sein. Manche Shops wickeln den Rechnungskauf selbst ab, während andere externe Zahlungsdienstleister wie Klarna, Ratepay oder PayPal nutzen. Diese Dienstleister haben eigene Konditionen, Bonitätsprüfungen und Zahlungsfristen. Informiere dich also immer, wer der Rechnungssteller ist und welche Bedingungen gelten.

Fallen beim Rechnungskauf zusätzliche Gebühren an?

Grundsätzlich ist der Kauf auf Rechnung in Deutschland oft kostenfrei. Allerdings können manche Händler oder Zahlungsdienstleister eine geringe Bearbeitungsgebühr für diese Zahlungsart erheben. Diese Gebühr muss aber deutlich und vor Abschluss der Bestellung ausgewiesen werden. Prüfe daher immer das Kleingedruckte.

Was passiert, wenn ich die Rechnung nicht bezahle?

Wenn du die Rechnung nicht innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist bezahlst, gerätst du in Zahlungsverzug. Dies kann dazu führen, dass du von dem Händler oder Zahlungsdienstleister eine Mahnung erhältst, die zusätzliche Mahngebühren und Verzugszinsen beinhaltet. Wiederholter Zahlungsverzug kann sich zudem negativ auf deine Bonität auswirken und zukünftige Bestellungen auf Rechnung erschweren.

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